Freiraum BE-Unterricht: Skulpturales Arbeiten in der Mittelschule

Im vergangenen Schuljahr sind aufgrund der Corona-Lockdownregelungen gestalterische Fächer häufig in den Hintergrund geraten. Umso mehr Gewicht wird Musik-, Kunst- und Werkunterricht in den Präsenzphasen beigemessen. „Unsere Schülerinnen und Schüler genießen die kreativen Unterrichtseinheiten und brauchen das gestalterische Element mehr denn je als Gegenpol zu den Lernfächern“, begründet Nina Neswadba, Direktorin der Mittelschule, das Engagement der Mädchen und Burschen im Unterricht. Die praktische Gestaltungsarbeit bietet die Chance für vielfältige kreative Lösungen und die bildnerische Weiterentwicklung der Jugendlichen. Das aktuellste Projekt der Klassen 2 A/B: Skulpturen in Anlehnung an die berühmten Plastiken des Schweizer Künstlers Alberto Giacometti. Durch die Beschäftigung mit den in der Bewegung gefangenen Figuren mit überlangen Proportionen werden die Wahrnehmungs- und Erlebnisfähigkeit der Schülerinnen und Schüler geschärft. Vorstellungskraft und Gestaltungswille, sowie das eigene künstlerische Ausdruckvermögen werden gestärkt. „Besonders das Gipsen und mit Draht umwickeln fand ich cool“, beschreibt Oskar N. (Schüler der 2B) die Materialien, aus denen die Skulpturen gefertigt wurden. Entstanden sind über 40 bronze- und silberfarbene Skulpturen mit bezeichnenden Namen wie „Falling people“, „Dance, woman!“ oder auch „Winkendes Mädchen“.